- Was ist die Fairwalter Public API?
- Warum braucht eine Immobilienverwaltung eine offene Schnittstelle?
- Wofür kann ich die Fairwalter API nutzen?
- Welche Daten liefert die API?
- Was die Public API nicht kann
- In fünf Schritten zur ersten Abfrage
- Wie ist der Datenschutz geregelt?
- Für wen lohnt sich die Public API?
- Häufige Fragen
- Fazit
Seit dem 8. September 2026 steht Kund:innen im Professional- und Enterprise-Paket die Fairwalter Public API zur Verfügung. Mit der offen Schnittstelle holen Sie Ihre Fairwalter-Daten live in Ihre gewohnten Programme. Erstellen Sie Berichte direkt in Excel, synchronisieren Sie Buchhaltungssysteme, ein CRM oder Portale und nutzen Sie KI-Assistenten für Auswertungen. Die Schnittstelle liest dabei nur Daten aus – Ihre Daten in Fairwalter bleiben unangetastet.

Der Launch-Eintrag auf der Updates-Seite von Fairwalter, 8. September 2026. Quelle: fairwalter.com/ressourcen/updates
- Lesezugriff live auf Mandate, Liegenschaften, Gebäude, Objekte, Verträge, Personen, Buchhaltung, Räume, Assets, Schäden, Dienstleister und Dokumente. REST, JSON, ein persönlicher Token pro Benutzer:in.
- Im Professional- und Enterprise-Paket enthalten, kein Zusatzmodul. Aktivieren und Tokens erzeugen kann nur die Rolle Kontoinhaber.
- Grenzen: nur lesen, keine Sandbox, kein Entwicklungs-Support, 600 Anfragen pro Minute und Token. Ein MCP-Server für KI-Agenten ist geplant, aber noch nicht verfügbar.
Was ist die Fairwalter Public API?
Die Fairwalter Public API ist eine REST-Schnittstelle, über die externe Programme die in Fairwalter erfassten Daten im JSON-Format abrufen. Sie ist Teil des Professional- und des Enterprise-Pakets und wird im Konto unter «Integrationen» aktiviert. Jede Abfrage läuft über einen persönlichen API-Token, der mit «fw_» beginnt und als Bearer-Token im Authorization-Header mitgeschickt wird. Der Token gehört zu einer Benutzerin oder einem Benutzer und sieht genau die Mandate, die diese Person auch in Fairwalter sieht. Die Voraussetzungen und technischen Rahmenbedingungen hat das Help-Center zur Public API zusammengefasst.
Drei Eigenschaften prägen die erste Version:
- Sie liest nur. Es gibt keine Endpunkte zum Anlegen, Ändern oder Löschen. Ein Aufruf verändert nie etwas in Fairwalter.
- Sie liefert live. Die Schnittstelle greift direkt auf Fairwalter zu. Eine gespeicherte Änderung ist unmittelbar abrufbar, ohne nächtlichen Export.
- Sie ist dokumentiert. Hinter der Dokumentation liegt ein OpenAPI-3-Dokument, aus dem sich ein Client generieren lässt. Für erste Tests gibt es direkt in der Doku zu jedem Endpunkt einen «Test Request»-Knopf.

Die öffentliche API-Dokumentation: Version, Authentifizierung mit Bearer-Token und fertige Beispiele für Shell, Ruby, Node.js, PHP und Python. Quelle: my.fairwalter.ch/public-api/docs
Damit ist die Public API die dritte Stufe von Offenheit bei Fairwalter. Die erste sind die fertigen Integrationen, etwa Zinsli für Mietzinsdepots oder Data River für Umzugsmeldungen: eine feste Verbindung zu einem Partner. Die zweite sind die Exporte als PDF und Excel: eine Momentaufnahme. Die API ist die Verbindung, die Sie selbst bauen, zu dem Werkzeug, das Sie wollen.
Und was ist eine API überhaupt?
API steht für Application Programming Interface, auf Deutsch Programmierschnittstelle. Stellen Sie sich eine digitale Brücke vor, über die zwei Programme automatisch Daten austauschen, ohne dass jemand exportiert, anpasst und wieder importiert. Ihr Wetter-Widget holt die Prognose über eine API. Ihr Online-Banking zeigt Wechselkurse über eine API. Bei Fairwalter heisst das: Power BI fragt «Gib mir alle Objekte der Liegenschaft 42», und die API antwortet mit einer Liste. Programmierkenntnisse brauchen Sie dafür nicht, wenn das Zielwerkzeug die Verbindung selbst herstellen kann. Für eine eigene Anbindung braucht es jemanden, der HTTP-Anfragen schreiben kann.

So erklärt das Help-Center die API und ihre drei Anwendungsfälle. Quelle: help.fairwalter.com/fairwalter-public-api
Warum braucht eine Immobilienverwaltung eine offene Schnittstelle?
Weil die Daten einer Verwaltung in mehr als einem Programm gebraucht werden. Die Buchhaltung will das Journal. Die Geschäftsleitung will Kennzahlen. Das Mieterportal will Vertragsdaten, die Website will freie Objekte und der Eigentümer will ein Portal. Ohne Schnittstelle fliesst das alles von Hand: Export, Anpassen, Import, nächste Woche nochmal. Jeder Schritt kostet Zeit und ist eine Fehlerquelle. In einem geschlossenen System bleiben die Daten dort, wo die Software sie hinlegt, und Auswertungen sind nur so gut wie die Berichte, die der Hersteller vorgesehen hat.
Der zweite Grund ist der Preis. Bei einigen Anbietern werden Schnittstellen als eigenes Modul verkauft. Wir haben das im Beitrag zu den versteckten Kosten von Immobiliensoftware beschrieben. Bei Fairwalter ist die Public API im Professional- und Enterprise-Paket enthalten.
Der dritte Grund ist die Datenhoheit. Wer seine Daten jederzeit vollständig und maschinenlesbar abrufen kann, ist nicht an ein Werkzeug gebunden. Das gilt auch gegenüber Fairwalter selbst. Eine offene Schnittstelle ist ein Versprechen, das der Anbieter gegen sich selbst gelten lässt. Dass API-Anbindungen in der Cloud einfacher sind als in lokal installierten Systemen, hatten wir im Vergleich Cloud oder On-Premise schon festgehalten. Die Public API ist ein Grund mehr.
Wofür kann ich die Fairwalter API nutzen?
Gemäss unserer Produktseite gehen wir von drei Anwendungsfällen aus: eigene Dashboards, Drittsysteme, KI und Automation. Die Prozesse können aber beliebig gedacht werden und Sie schneiden diese auf Ihre prozesse und tools zu. Wichtig zu wissen ist, dass Fairwalter offen ist und Sie via einer modernen API an die Daten heran kommen und diese bei Bedarf weiterverarbeiten können.
Eigene Dashboards und Berichte in Power BI oder Excel
Leerstände je Liegenschaft, Mietzinspotenzial, offene Debitoren pro Mandat, Schäden nach Gebäude: alles in einem Dashboard nach Ihren Wünschen, das sich beim Öffnen selbst aktualisiert. Power BI und Excel bringen dafür den Web-Connector von Power Query mit. Sie tragen die Adresse eines Endpunkts ein, etwa die Objektliste einer Liegenschaft, und übergeben den Token als HTTP-Header «Authorization: Bearer fw_…». Power Query erkennt das JSON, Sie klappen die Felder auf und laden die Tabelle. Danach aktualisiert sich der Bericht auf Knopfdruck oder nach Zeitplan.
Zwei Details sparen Ihnen Fehlersuche. Beträge kommen als Text mit zwei Nachkommastellen und Punkt als Dezimaltrennzeichen, damit nichts gerundet wird. Wandeln Sie die Spalte in Power Query mit invarianter Kultur in eine Dezimalzahl um. Ein Gebietsschema «Deutsch (Schweiz)» liest den Punkt sonst als Tausendertrennzeichen und macht aus 1700.00 den Wert 170'000. Und Listen kommen seitenweise: standardmässig 30 Einträge, höchstens 100, bei Buchungen 500. Für einen vollständigen Abzug erhöhen Sie den Offset, bis das Feld «hasMore» auf «false» steht.
Drittsysteme anbinden: Buchhaltung, CRM, Mieterportal, Eigentümerportal, Website
Für die Finanzbuchhaltung ist der Buchungs-Endpunkt gedacht. Gefiltert nach Geschäftsjahr liefert er das Journal, jede Buchung mit Soll- und Habenkonto und der Kontonummer direkt an der Zeile. Ein Export in eine externe Fibu braucht darum keinen zusätzlichen Kontenabgleich. Der Kontenplan folgt dem Schweizer KMU-Kontenrahmen für Liegenschaften, wie Sie ihn aus der Immobilienbuchhaltung in Fairwalter kennen.
Für CRM, Mieterportal oder Website sind Personen, Verträge und Objekte die passenden Ressourcen. Eine Website kann freie Objekte aus der Objektliste ziehen, ein Portal die Vertragsdaten eines Mieters. Die Richtung ist in dieser Version immer dieselbe: von Fairwalter ins Drittsystem. Wer etwas in Fairwalter ändern will, tut das in Fairwalter. Und wo es bereits eine fertige Verbindung zu einem Schnittstellenpartner gibt, bleibt die der kürzere Weg.
KI und Automation mit Live-Daten statt Exporten
Im Beitrag zu KI in der Immobilienverwaltung haben wir beschrieben, warum ein Assistent, der auf manuelle Exporte angewiesen ist, nur eine weitere Stufe Handarbeit erzeugt. Die Public API ist die Andockstelle, die dort noch fehlte. Ein eigener Assistent kann Live-Daten abfragen, etwa «Welche Verträge der Liegenschaft X enden dieses Jahr?», und seine Antwort aus aktuellen Daten bauen. Automatisierungswerkzeuge, die HTTP-Anfragen ausführen können, etwa n8n oder Power Automate, führen Abfragen nach Zeitplan aus und melden das Ergebnis per E-Mail oder in Teams.
Zwei Einschränkungen gehören dazu. Ein fertiger MCP-Server, über den KI-Agenten die API direkt ansprechen, ist in Planung, aber noch nicht verfügbar. Bis dahin ist die REST-API die Basis für eigene KI-Integrationen. Und wer Personendaten an einen KI-Dienst weitergibt, trägt dafür selbst die Verantwortung. Dazu unten mehr.
Welche Daten liefert die API?
Das Datenmodell folgt der Struktur, die Sie aus Fairwalter kennen: Ein Mandat ist der Auftrag, den eine Verwaltung von einer Eigentümerschaft hat. Darunter hängen Liegenschaft, Gebäude, Objekt und Raum, jede Ebene mit dem Verweis auf ihre übergeordnete. Jede andere Ressource gehört zu genau einem Mandat.
| Bereich | Ressourcen | Beispielabfrage |
|---|---|---|
| Struktur | Mandate, Liegenschaften, Gebäude, Objekte, Räume | Alle Objekte der Liegenschaft 42 |
| Personen und Verträge | Personen, Mietverträge (Modus «rent»), Eigentümer (Modus «condo») | Verträge mit Ende im laufenden Jahr |
| Buchhaltung | Geschäftsjahre, Konten, Eröffnungsbilanzen, Buchungen, Debitorenrechnungen | Journal eines Geschäftsjahres |
| Technische Bewirtschaftung | Assets, Schäden, Dienstleister | Offene Schäden je Gebäude |
| Dokumente | Dateien, gelistet unter Mandat, Objekt oder Vertrag | Dateiliste eines Mandats |
| Konto | Benutzer:innen | Zuständige Person je Liegenschaft |
Zwei Modi trennen die Welten: «rent» für die Mietverwaltung und «condo» für das Stockwerkeigentum. Die Pfade enthalten den Modus, bis auf die Listen für Mandate, Personen, Dienstleister und Benutzer:innen, die laut Dokumentation über beiden Modi stehen. Der Modus bestimmt, welche Liegenschaften, Objekte und welcher Kontenplan zurückkommen. Der Typ eines Mandats sagt Ihnen, welchen Modus Sie für die Folgeabfragen brauchen.
Listen lassen sich über Parameter eingrenzen: ein Filter auf die übergeordnete Ressource («alle Objekte unter Liegenschaft 42»), eine Volltextsuche über die Felder einer Ressource («Gebäude an der Bahnhofstrasse»), eine Sortierung. Alle Beträge sind in Schweizer Franken, alle Datumsfelder im Format JJJJ-MM-TT ohne Uhrzeit.
Was die Public API nicht kann
Eine Schnittstelle ist so nützlich wie klar ihre Grenzen sind. Diese hier gelten für die Version 1, Stand September 2026:
- Kein Schreiben. Es können derzeit keine Daten nach Fairwalter zurückgeschrieben werden. Import, Erfassung und Änderung laufen weiter über Fairwalter selbst und die bestehenden Integrationen.
- Keine Sandbox. Eine separate Testumgebung gibt es nicht. Getestet wird im eigenen Konto. Da die API nur liest, ist das für Ihre Daten unkritisch. Das Abruflimit gilt aber auch beim Testen.
- Kein Entwicklungs-Support. Fairwalter stellt Schnittstelle und Dokumentation bereit. Die Anbindung baut Ihr eigenes Team oder ein IT-Dienstleister Ihrer Wahl.
- Rate-Limit. 600 Anfragen pro Minute und Token, gemessen in einem gleitenden Fenster. Jede Antwort enthält die verbleibenden Anfragen im Header. Wer das Limit überschreitet, bekommt den Status 429 und im Header «Retry-After» die Wartezeit in Sekunden. Ein Abzug, der die maximale Seitengrösse nutzt, bleibt laut Dokumentation weit unter dem Limit.
- Nicht in jedem Paket. Light, Privat und Basic enthalten die Public API nicht.
- MCP-Server erst geplant. KI-Agenten sprechen die API heute über eine eigene Integration an, nicht über einen fertigen Server.
- Versionierung. Änderungen, die bestehende Anbindungen brechen würden, erscheinen als neue Version. Laufende Anpassungen stehen in der Dokumentation und im Changelog. Wer die API produktiv nutzt, liest den Changelog mit.

Spezifikationen und Grenzen, wie sie das Help-Center nennt: Read-only, keine Schreibrechte, kein Entwicklungs-Support, MCP-Server in Planung. Quelle: help.fairwalter.com/fairwalter-public-api
In fünf Schritten zur ersten Abfrage

Die Zeile «Public API» im Paketvergleich: enthalten in Professional und Enterprise. Quelle: fairwalter.com/preise, Stand 8. September 2026
- Paket prüfen. Die Public API ist Teil des Professional- und des Enterprise-Pakets. Die aktuellen Konditionen stehen auf der Preisseite.
- Token erzeugen. Als Kontoinhaber:in aktivieren Sie in Fairwalter unter «Integrationen» die Public API und erzeugen einen Token. Behandeln Sie ihn wie ein Passwort: Er sieht alles, was die Person sieht, der er gehört.
- In der Doku testen. Öffnen Sie die API-Dokumentation, tragen Sie den Token rechts oben im Feld «Bearer Token» ein und rufen Sie «List mandates» mit «Test Request» auf. Die Antwort zeigt Ihre Mandate und zu jedem den Typ «rent» oder «condo».
- Erste echte Abfrage. Aus einem Terminal genügt eine Zeile. Die eckigen Klammern des Filters sind hier prozentkodiert, weil manche Shells sie sonst verändern:
Zurück kommt ein JSON-Objekt mit den Zeilen unter «data» und einem Block «meta.pagination» mit «limit», «offset», «total» und «hasMore».
curl -H "Authorization: Bearer fw_IHR_TOKEN" \ "https://app.fairwalter.ch/public-api/v1/rent/objects?filter%5BpropertyId%5D=42&limit=100" - Ins Werkzeug holen. Dieselbe Adresse und derselbe Header gehen in den Web-Connector von Power BI oder Excel, in ein Skript oder in ein Automatisierungswerkzeug. Für einen vollständigen Abzug blättern Sie mit «offset» weiter, bis «hasMore» auf «false» steht, und beachten die Rate-Limit-Header.

Der Endpunkt «List mandates» in der Dokumentation: links die Parameter, rechts das curl-Beispiel, der Knopf «Test Request» und die Beispielantwort. Quelle: my.fairwalter.ch/public-api/docs
Wie ist der Datenschutz geregelt?
Mieter- und Eigentümerdaten sind Personendaten. Für sie gilt das totalrevidierte Schweizer Datenschutzgesetz, das laut KMU-Portal des Bundes am 1. September 2023 in Kraft getreten ist. Das Help-Center formuliert die Regel für die API so:
Für die Praxis heisst das: Die Verantwortung wechselt an der Schnittstelle. Bis zum Abruf schützt Fairwalter die Daten, wie auf der Seite zur Datensicherheit beschrieben. Ab dem Abruf sind Sie es. Drei Massnahmen, die sich aus dem Aufbau der API ergeben:
- Token pro Person, nicht pro Team. Jeder Token gehört zu einer Benutzerin oder einem Benutzer und reicht genau so weit wie deren Rechte in Fairwalter. Verlässt jemand die Firma, wird der Token widerrufen. Eine Abfrage mit einem widerrufenen Token wird abgewiesen.
- Nur abrufen, was der Zweck braucht. Ein Dashboard mit Leerständen braucht keine Personendaten. Filtern Sie auf die Ressourcen, die die Auswertung wirklich benötigt.
- Zielsystem prüfen, bevor Personendaten hineinfliessen. Wo speichert Power BI, das CRM oder der KI-Dienst die Daten, und auf welcher Rechtsgrundlage? Diese Frage stellt sich für jeden Abruf, bei KI-Diensten besonders.
Für wen lohnt sich die Public API?
Für Verwaltungen, die heute jede Woche dieselben Excel-Auswertungen von Hand aus Exporten bauen. Für Treuhänder:innen und Buchhaltungen, die das Journal in eine separate Finanzbuchhaltung übernehmen. Für Verwaltungen mit eigener Website oder eigenem Portal, die Objekt- und Vertragsdaten dort aktuell halten wollen. Und für Teams, die einen KI-Assistenten auf ihre eigenen Daten setzen wollen, statt ihm PDFs zu schicken.
Weniger lohnend ist sie für drei Gruppen. Wer mit den Dashboards und Standardberichten in Fairwalter auskommt, braucht keine Schnittstelle. Wer Daten nach Fairwalter hineinbringen will, arbeitet mit dem Import und den bestehenden Integrationen, denn die API schreibt nicht. Und wer im Light-, Privat- oder Basic-Paket ist, hat die API nicht im Umfang.
Häufige Fragen zur Fairwalter Public API
Wie aktuell sind die Daten aus der API?
Live. Die Schnittstelle greift direkt auf Fairwalter zu. Sobald eine Änderung im System gespeichert ist, kann sie über die API abgerufen werden. Es gibt keinen Zwischenspeicher und keinen nächtlichen Abgleich.
Werden Filterung und Sortierung unterstützt?
Ja. Listen lassen sich über URL-Parameter filtern, durchsuchen und sortieren, zum Beispiel alle Objekte einer Liegenschaft oder alle Buchungen eines Geschäftsjahres. Grosse Ergebnismengen kommen seitenweise zurück, standardmässig 30 Einträge pro Seite, höchstens 100, bei Buchungen 500.
Gibt es Rate-Limits?
Ja. Die Dokumentation nennt 600 Anfragen pro Minute und Token in einem gleitenden Fenster. Jede Antwort zeigt im Header, wie viele Anfragen im aktuellen Fenster noch möglich sind. Wer darüber liegt, erhält den Status 429 und eine Wartezeit im Header «Retry-After».
Gibt es eine Sandbox oder Testumgebung?
Nein, aktuell nicht. Getestet wird im eigenen Konto, am einfachsten mit dem «Test Request»-Knopf in der Dokumentation. Da die API nur liest, verändert ein Test keine Daten.
Wie werde ich über Änderungen an der API informiert?
Über die Dokumentation und den Changelog. Änderungen, die bestehende Anbindungen brechen würden, erscheinen als neue Version, die bisherige bleibt nutzbar. Laufende Anpassungen werden in der Dokumentation und im Changelog festgehalten.
Wie ist der Datenschutz geregelt?
Der Zugriff ist verschlüsselt und nach dem Help-Center konform mit den Schweizer Datenschutzbestimmungen. Die Weiterverarbeitung in anderen Systemen liegt in Ihrer Verantwortung. Fairwalter weist ausdrücklich darauf hin, dass die Verarbeitung mit Services wie AI-Chatbots oft nicht den Datenschutzgesetzen entspricht.
Brauche ich Entwickler:innen, um die API zu nutzen?
Für Power BI und Excel nicht zwingend. Der Web-Connector stellt die Verbindung her, wenn Sie Adresse und Token eintragen. Für eine Anbindung an CRM, Website oder eigene KI-Werkzeuge braucht es jemanden, der HTTP-Anfragen und JSON verarbeiten kann. Fairwalter stellt Schnittstelle und Dokumentation bereit, bietet aber keinen Entwicklungs-Support.
Was kostet die Public API?
Sie ist im Professional- und im Enterprise-Paket enthalten und wird nicht separat verrechnet. In den Paketen Light, Privat und Basic ist sie nicht verfügbar. Die aktuellen Paketpreise stehen auf der Preisseite.
Fazit: Ihre Daten, Ihre Werkzeuge
Die Fairwalter Public API beantwortet eine Frage, die bisher mit Export und Copy-Paste beantwortet wurde: Wie kommen meine Bewirtschaftungsdaten dorthin, wo ich sie auswerten will? Die Antwort ist eine dokumentierte, lesende REST-Schnittstelle, die im Professional-Paket dabei ist und in einer Viertelstunde die erste Abfrage liefert. Was sie nicht kann, steht offen in der Dokumentation: schreiben, testen in einer Sandbox, Entwicklung übernehmen. Genau diese Offenheit macht sie planbar.
Wenn Sie die API ausprobieren wollen: Die Dokumentation ist öffentlich, der erste Schritt ist der «Test Request»-Knopf. Wer Fairwalter noch nicht nutzt, kann die Software kostenlos testen.
Stand: 8. September 2026, ohne Gewähr. Technische Angaben beziehen sich auf die API-Dokumentation in der Version 1.0.0 und das Help-Center und können sich mit neuen Versionen ändern. Genannte Produktnamen wie Power BI, Excel, n8n oder Power Automate sind Marken ihrer jeweiligen Inhaber.
Samuel Baumgartner verfügt über eine vielseitige berufliche Laufbahn. Nach seiner kaufmännischen Ausbildung entwickelte er seine Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit in verschiedenen Positionen. Neben diversen Weiterbildungen in der Immobilienbranche erwarb er einen Bachelorabschluss in Business Communications an der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich und vertiefte sein Wissen im Bereich Change Management. Seine Erfahrungen erstrecken sich über die Software- und Immobilienbranche, wo er als Leiter Marketing und Verkauf bei W&W Immo Informatik AG den Marktauftritt neu gestalte und mit seinem Team erfolgreiche Verkaufsstrategien entwickelte. Aktuell ist Samuel Baumgartner CEO von Fairwalter.

